Einen Teil der Week of Links macht auch das öffentliche Programm aus, in Form von abendlichen Reden, Podiumsdiskussionen, Poetry Slams oder ähnlichem.

 

ÖFFENTLICHES PROGRAMM DER WINTER WEEK OF LINKS 2018

 

MITTWOCH, 03.10. um 19.00 Uhr im Ribingurumu (Mühlstr. 20)
FORSCH! Aber so richtig!

Junge Forschende der Universität Tübingen stellen in entspannter Atmosphäre ihre Projekte vor, die unterschiedlichste Facetten der Nachhaltigen Entwicklung aufgreifen. Hier könnt ihr vielleicht Ideen und Anregungen für euer beginnendes Studium aufgreifen!

 

DONNERSTAG, 04.10. um 19.00 Uhr im Kupferbau Raum 022 (Hölderlinstr. 5)
PODIUMSDISKUSSION ZU PREKARITÄT

Als „prekär“ wird in den Sozialwissenschaften die soziale Lage von Menschen bezeichnet, die Gefahr laufen, in die Armut und die damit verbundene soziale Ausgrenzung abzurutschen. Doch was ist der Unterschied zwischen absoluter und relativer Armut? Wo fängt Prekarität an? Was bedeutet all das für die davon betroffenen Menschen? Wie können wir zu einer nachhaltigen Entwicklung unserer Gesellschaft beitragen?
Diese Fragen wollen wir gemeinsam mit eingeladenen Wissenschaftler*innen diskutieren.

 

FREITAG, 05.10. um 19.00 im Kupferbau Raum 021 (Hölderlinstr. 5)
REDE VON DR. BONIFACE MABANZA BAMBU

Dr. Boniface Mabanza studierte Philosophie, Literaturwissenschaften und Theologie in Kinshasa und promovierte 2007 an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster. Er ist Koordinator der Kirchlichen Arbeitsstelle Südliches Afrika (KASA) in Heidelberg.

Das EPA (Economic Partnership Agreement) ist ein, seit 2003 von der EU gefordertes Freihandelsabkommen mit den AKP-Staaten (Afrika-, Karibik*-, Pazifikstaaten).

In der Auseinandersetzung mit dieser Thematik kommen viele Fragen auf:
Mit welchen Mitteln und warum zwingen die EU-Handelsstrategen die betroffenen Staaten zur Aufgabe? Was haben TTIP und EPAs für Gemeinsamkeiten und was hat TTIP für eine Auswirkung auf Afrika? Welche Folgen hat dies für die Ökonomie und die Bevölkerung Afrikas? Werden dadurch soziale Konflikte vorgezeichnet und Fluchtursachen verstärkt?

Um Antworten zu finden und die differenzierte Auseinandersetzung zu vertiefen haben wir Dr. Boniface Mabanza eingeladen, der sich kritisch mit den Auswirkungen der EU-Freihandelsverträge auf Afrika befasst.

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